Erklärung der GRAS zum Ausgang der Wahl zum 58. Studierendenparlament
Wahlprogramm zur Wahl des 58. Studierendenparlaments
Es ist wieder soweit: In der Woche vom 24. November bis zum 28. November 2025 finden an der Ruhr-Universität Bochum die Wahlen zum 58. Studierendenparlament statt. Wir als GRAS sind auch wieder als Liste wählbar. :)
Bis zum 20. November könnt ihr hier noch Briefwahlunterlagen beantragen. Auch in diesem Jahr wird es wieder einen StuPa-Check geben, der nach dem Prinzip des Wahl-O-Mats Positionen der unterschiedlichen Listen miteinander vergleicht. Ihr findet den Stupa-Check hier; macht ihn gerne, falls ihr euch ansehen wollt, wie sich die Listen zu unterschiedlichen Themen positionieren.
Wir als GRAS stehen für eine verantwortungsvolle, soziale, queerfeministische und klimagerechte Hochschulpolitik, die für unsere Belange als Studierendenschaft kämpft. Damit ist eure Stimme für die GRAS eine Stimme für eine klimagerechte & queerfeministische RUB und für ein gerechtes Studium für alle! <3
Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr uns natürlich sehr gerne eine Nachricht bei Instagram oder via E-Mail schreiben!
Zur aktuellen Situation der Hochschulpolitik haben wir hier einen Artikel geschrieben, der die (Miss-)Stände aufzeigt und Licht ins Dunkel bringen soll.
Und kurz darauf mit anderen Gruppen am Campus diesen Brandbrief verfasst.
Solidarische Grüße
Eure GRAS
Weiter unten findet ihr unser 14 Tage Programm, welches kurz unsere Forderungen in der Hochschulpolitik verdeutlichen soll, wir freuen uns gemeinsam für diese Ziele zu streiten.
Hey! Ich bin Sofie (sie/ihr) und ich bin davon überzeugt, dass eine bessere RUB möglich ist - feministischer, antifaschistischer, gerechter. Außerdem glaube ich, dass wir als Studierende diese Entwicklung ganz entscheidend in der Hand haben.
Wir verdienen eine Studierendenvertretung, die leidenschaftlich, durchsetzungsstark und effektiv bei Rektorat, AKAFÖ und Politik für unsere Interessen, soziale Gerechtigkeit und echte Mitbestimmung am Campus und darüber hinaus kämpft.
Gerade in Zeiten zunehmender Demokratiefeindlichkeit wie antifeministischen und wissenschaftsfeindlichen Gedankenguts müssen wir eine Universitätskultur gestalten, die unsere Werte aktiv lebt und diese gegen menschenfeindliche Ideologien und rechte Raumnahmen zu verteidigen vermag. Auch die Organe der Studierendenschaft haben eine solche initiativ voranzubringen.
Als GRAS möchten wir eine Studierendenvertretung stellen, die keinen Selbstzweck verfolgt, sondern politisch, mutig, transparent und kompetent die tatsächlichen Probleme der Studierendenschaft angeht - im Kleinen wie im Großen.
Um dies im kommenden Jahr umsetzen zu können, brauchen wir eure Unterstützung, also wählt Liste 3 and tell your friends! <3 Falls ihr Fragen habt, kommt doch gerne noch die Tage an unseren Ständen vorbei. :)
Moin, ich bin Maximilian, studiere Sozialwissenschaft und bin seit 2021 bei der GRAS aktiv. Außerdem engagiere ich mich im Studierendenparlament und habe mich dort besonders für mehr Transparenz im Haushalt stark gemacht.
Dazu zählt eine verstärkte Aufklärung über die Verwendung der Haushaltsmittel (eure Sozialbeiträge), aber auch eine überhaupt existierende Social Media Präsenz des StuPa, auch in Interview Formaten und im Gespräch mit Fachschaftsräten und Presse, um Studierende niederschwellig mit Informationen zu erreichen.
Neben mehr Transparenz im StuPa und AStA liegen mir besonders soziale Themen und Klimaschutzpolitik am Herzen. Wir brauchen eine umfassende Bildungs- und Veranstaltungsreihe zur Klimakrise, um die Studierendenschaft politisch zu stärken und gemeinsam für eine grüne Uni zu sorgen.
Warum ist das wichtig?
* Weil informierte Studierende = aktive Studierende sind!
* Weil Klimaschutz uns alle angeht!
Maximilian kandidiert für uns auf Platz 2 fürs StuPa und tritt für eine grünere, transparentere und solidarische RUB an.
Hallo! Ich bin Citou (sie/dey), 25, und studiere Cognitive Science im Master. Ich bin in seit einem Jahr dabei, und habe seitdem erschreckend viel über den Umgang im Parlament gelernt. Was ich damit meine? Führe ich gleich aus! Zuerst wofür ich stehe: Inklusion intersektional gedacht, ein Auge auf Erstakademiker*innen und einen ehrlichen Diskurs.
Ich bin selber aus einem von Armut betroffenen Haushalt und war schonmal mehr, schonmal weniger behindert. Was ich daraus gelernt habe, ist dass es Hürden gibt, die nicht Betroffenen gar nicht einfallen würden. Ganz folgerichtig stehe ich also dafür ein, diskriminierten Gruppen eine Hand zu reichen und mit ihnen gemeinsam über Probleme und (auch Lösungen!) zu sprechen. Ich befürchte, das kam in den letzten Jahren zu kurz.
Zum ehrlichen Diskurs und den Umgang im Parlament sag ich mal so: War schrecklich. Anfragen unserer Seite wurden teils nicht beantwortet, teils bewusst falsch beantwortet und zum Ende hin wurden immer mehr unserer Argumente dadurch entkräftet, sie lächerlich zu machen. Unsere Einwände im Parlament wurden oft ohne Antwort belassen. Das ist momentan kein Umgang. Ich glaube, was es braucht um den Diskurs zu rehabilitieren ist entweder eine neue Koalition, die diesen mit befeuert oder zumindest eine starke Opposition, die Anträge auch blockieren kann. Dann nämlich ist ein richtiger Dialog einforderbar: Auf gemeinsamer Wissensgrundlage, ohne anstrengende Schmeicheleien, und mit dem Respekt, sich gegenseitig zu brauchen.
Huch, das war jetzt doch etwas wütender als gewollt! Wählt mich auch gerne für einen renovierten Weltraum. Der braucht neue Sofas. Ihr findet mich auf Platz 3 ;)
Hey, ich bin Feo (dey/er) und studiere Sozialwissenschaft im Bachelor. Ich bin seit dem Wintersemester 21/22 bei der GRAS und saß für die GRAS bereits im 54. und 55. StuPa. Danach habe ich eine zweijährige Pause eingelegt, während der ich im Bundesvorstand unseres Verbands Campusgrün aktiv war. Im Bundesvorstand lagen meine Schwerpunkte auf Bildungs- und Awarenessarbeit, was zwei Themengebiete sind, die mir auch auf lokaler Ebene sehr wichtig sind.
Gerade die Geschehnisse auf dem Campus in diesem Jahr sowie die derzeitigen Bestrebungen der NaWi um eine Amtszeitverdoppelung und "Umstrukturierung" der Presse treiben mich an, wieder aktiv in die Hochschulpolitik in Bochum zu gehen.
Es braucht einen Linksruck im StuPa und mehr politische Bildung am Campus, und dafür stehe ich ein.
Hallo! Ich bin Hali, 21, und bin kein Fan von Pronomen. Ich bin seit kürzlich bei der GRAS, weil mir die Behandlung des AStA von uns :bsz-Redakteur:innen missfiel. Lasst euch davon aber nicht in die Irre führen – ich steh dafür, was ihr wollt, wofür ich stehe. Fast wortwörtlich, denn: Ich plane, mich intersektional und realitätsnah politisch einzusetzen!
Ich bin selber aus einem migrantischen Arbeiterhaushalt, sammle hobbymäßig Behinderungen und vieles mehr. Durch die Politisierung meines eigenen Daseins weiß ich, wie frustrierend Politik, die ohne einen über einen gemacht wird, sein kann. Ich hoffe also, ein offenes Ohr für Beschwerden und Wünsche sein zu können. Es sollten mindestens alle am Unialltag teilnehmen können, bestenfalls sollten wir sogar Spaß dran haben.
Dazu find ich auch, dass Dialog, Respekt und Bildung alle eng miteinander zusammenhängen. Wir brauchen Räume, in denen man ohne Angst miteinander in Kontakt treten kann. Sei es durch eine gemeinsame Wissensgrundlage; durch den Respekt, sich einander zuzuhören; durch die Möglichkeit, sich Fehler einzugestehen, ohne Verurteilung; oder andere Methoden. Ganz gleich, ob dieser Raum das StuPa, eine Vorlesung oder der Campus ist.
Macht Gebrauch von eurem Wahlrecht! Wählt am liebsten mich auf Listenplatz 5 für die GRAS. Oder wen anders. Das ist ganz euch überlassen.