Statement gegen Angriffe auf Gleichstellung, Queer*Feminismus und Antidiskriminierung

Queerfeminismus Solidarität
Statement Angriffe

Wir als GRAS positionieren uns grundsätzlich gegen jede Form von Antifeminismus und Queerfeindlichkeit.

Dieses Statement kommt jetzt leider erst sehr spät (und für zu spät). Einige von uns waren persönlich von den Angriffen betroffen und die Prioritäten lagen erstmal woanders. Wir haben die Gelegenheit aber - wie so viele Andere - genutzt, um uns politisch weiter zu vernetzen, mehr Awareness am Campus zu schaffen und Unterstützung bei verschiedensten Akteur*innen zu organiseren. Dies geschah aber in zweiter Reihe und nicht öffentlichkeitswirksam.

Die Angriffe auf queerfeministische Räume und Räume der Gleichstellung und Antidiskriminierung an der Universität haben uns nicht nur schockiert, sondern auch wütend gemacht. Wir bleiben laut und stehen an der Seite der LIESELLE, des Autonomen queer*feministische Referats, der Antidiskriminierungsstelle, des Gleichstellungsbüros und generell allen betroffenen Gruppen am Campus.

Wir begrüßen auf der einen Seite, dass der AStA erste Schritte in die Richtung gegangen ist, sich zu positionieren. Gleichzeitig wäre uns lieber, dies wäre ohne politischen Druck von links her passiert: Ein Prozess, in welchem der AStA sich seiner politischen „Neutralität“ wegen geweigert hat, sich zu positionieren. Antifaschismus sollte aber die Grundlage jedes weiteren Handelns sein. Sich rechter Gewalt entschieden entgegenzustellen muss Grundsatz dieses AStAs werden - nicht nur spontane Reaktion.

Für uns ist es selbstverständlich Flagge zu zeigen. Wir sehen die Kundgebungen des Rektorats als gute erste Schritte, um den Campus offener für queere, feministische und antirassistische Gruppen zu gestalten und damit Solidarität auf jeden Büroflur und in jeden Seminarraum zu senden.

Hier und überall: Kein Fußbreit dem Faschismus!